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  Ferienstraßen

  Die Klassikerstraße  

Die Klassikerstraße führt über rund 300 Kilometer durch die Landstriche Thüringens, in denen die Zeugnisse der Klassik und des Wirkens ihrer großen Geister besonders zahlreich zu finden sind. Die alte Residenzstadt Rudolstadt, liebevoll "Kleinweimar" genannt, ist mit ihren zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, wie dem Schloß Heidecksburg, dem Theater und der Stadtkirche St. Andreas fester Bestandteil der Thüringer Klassikerstraße.
Zehn Fahrminuten von Rudolstadt entfernt liegt Großkochberg mit seinem ebenso imposanten wie schlichtem Schloß Kochberg. Es wurde durch die innige Freundschaft, die hier Johann Wolfgang von Goethe und die Schlossherrin Charlotte von Stein über Jahre hinweg verband, weltweit bekannt. In seinem um 1800 erbauten Liebhabertheater werden heute noch bevorzugt klassische Stücke aufgeführt.
Eine Sehenswürdigkeit ganz besonderer Art ist die Klosteruine Paulinzella, die unter Schutz der UNESCO steht und auch durch die hier stattfindenden Serenadenkonzerte jährlich Tausende von Besuchern anzieht.


  Olitätenwege  

Hier in der Region des "Thüringer Kräutergartens", begrenzt durch die Städte Königsee, Großbreitenbach, Oberweißbach und Bad Blankenburg, nutzen die Königseer, wie überall in diesem Gebiet, schon bald den Waldreichtum.
Kräuterfrauen sammelten die Vielzahl der Kräuter, Beeren, Wurzeln, die Triebe und Zapfen der Nadelbäume. Die Thüringer erkannten die heilsame Wirkung der pflanzlichen Rohstoffe und nutzten diese zusammen mit mineralischen Stoffen für ihre Gesunderhaltung sowie der Bekämpfung von Krankheiten. Aus solchen einheimischen Pflanzen destillierten und extrahierten die Laboranten, Balsammacher, Oleoniker, Apotheker und Destillatoren Elixiere, gebrannte Wasser, Essenzen, Balsame, Salben, Öle, Tropfen, Pflaster und Liquere. Diese Haus- und Heilmittel, die man in den Waldgegenden fabrizierte, hatten wohlklingende Namen wie Lebens-, Universal-, Engelsbalsam, Lobtinktur, Lebensöl, Melissengeist, Hienfongessenz und wurden als "Olitäten" bezeichnet. Dieses Gewerbe der Medikamentenmacherei blieb jedoch nur den Personen vorbehalten, die in Königsee das "Bürgerrecht" besaßen. Buckelapotheker, auch als Balsamträger, Olitätenhändler, Königseer, Reffträger und Ranzerte bekannt, vertrieben diese heilsamen Mittel im "Ausland". Ja, ihre Route ging sogar bis nach Holland, Polen, Ungarn und in die Schweiz.


  Porzellanstraße  

Die Thüringer Porzellanstraße http://www.thueringerporzellanstrasse.de verbindet viele Orte der Porzellanherstellung. Um 1760 gelangen dem Theologen Georg Heinrich Macheleid in Sitzendorf, dem Hüttenmeister Wolfgang Hamann aus Katzhütte und den Greiners aus Limbach fast gleichzeitig und unabhängig voneinander die Erfindung des Thüringer Porzellans. Für die zwar landschaftlich reizvollen aber wirtschaftlich wenig entwickelten Gebiete östlich des Thüringer Waldes war der neue Erwerbszweig ein Segen, bot er doch den Bewohnern der Region neue Arbeitsmöglichkeiten.
So gründete 1864  Fam. Roehler eine Porzellanmanufaktur in Königsee, die Mokka - Becher für den Orient vergoldete. Bis zur Gegenwart ist diese Familie der alten Tradition treu geblieben,  heute werden Kinderservice hergestellt. Die Firma Roehler ist in der internationalen Porzellanbranche anerkannt.


  Spielzeugstraße  

Die Spielzeugstraße erstreckt sich über 300 km entlang historischer Handelswege vom Messestandort Nürnberg bis nach Waltershausen in Thüringen. Sie verbindet Orte mit langer Tradition in der Spielzeugherstellung und zahlreiche Museen, die sich diesem Thema widmen. Stationen im Landkreis Saalfeld - Rudolstadt sind die Fröbelmuseen in Oberweißbach und Bad Blankenburg, die dem großen Spielpädagogen Friedrich Fröbel gewidmet sind sowie die vom Verein "Spielhaus Richtersche Villa" e.V. in Rudolstadt organisierte Traditionspflege der Anker - Steinbaukästen, deren Produktion wieder aufgenommen wurde und die Puppenfabrik in Königsee. Die Porzellanfabrik Roehler fertigt heute mit modernster Brenntechnologie Kinderservice und Miniaturservice aus feinem deutschen Hartporzellan mit Formen aus der Jahrhundertwende und Neuzeit, mit alten und neuen Dekoren an.

 

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